HCM,

ist eine genetische sowie auch eine erworbene Erkrankung des Herzens bzw. des Herzmuskels.
(der Herzmuskel verdickt sich,wird größer, benötigt dadurch mehr Kraft, das Herz hat weniger Volumen und kann nur geringe Mengen Blut/Sauerstoff transportieren. Dekompensiert das Ganze,verstirbt das Tier am plötzlichen Herztod /Embolien.)

Neuste Erkenntnisse:
Von der medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München wurde eine Studie zu den beiden in Deutschland verfügbaren Gentests auf HCM an Maine-Coons durchgeführt. Das Ergebnis zeigt,dass der Gentest nicht aussagekräftig bzw. nichts bringt.
Die Studie ergab, dass Maine-Coon`s mit HCM genauso häufig im Gentest postitiv getestet werden wie Maine-Coons ohne HCM. Deshalb lohnt sich die Investition in einen Gentest nicht.

Schlussfolgerung: Mit der untersuchten Patientenzahl wurde keine Assoziation zwischen der HCM und der untersuchten Polymorphismen gefunden.

Wir Züchter testen auf Druck der Labore und der anderen Züchter. Nicht weil wir davon überzeugt sind, dass die Tests zur Zuchtauslese notwendig sind. Nun gibt es schon das zweite, bzw. dritte Gen, das angeblich die Mutation vorweisen kann. In allen unseren Genen sitzt die verschlüsselte Erbinformation zur Disposition von Krankheiten. Die Lösung wäre ganz einfach. Wir eleminieren alle negativen Erbinformationen und programieren sie neu. Ähnlich wie beim genmanipulierten Weizen. 
Doch dann kommt ein Hagelsturm und schlägt das ganze Feld kaputt. Was hat uns dann unser schädlingsresistenter Weizen gebracht? Und wer garantiert uns, dass dieser Weizen gesünder war als der konventionelle Weizen.

Siehe Verläßlichkeit der Gen-tests, öffentliches Schreiben an Laboklin   
Fehlerabweichungen 50 %